Schutzbereich Sauna-Kabine

Innerhalb der Sauna-Kabine dürfen nur der Saunaofen selbst, seine Steuerleitung und der dafür notwendige Temperaturfühler installiert werden. Keine anderen Steckdosen, Schalter oder elektrische Betriebsmittel — das schließt auch Leuchten ein, die nicht für die Sauna-Temperatur geeignet sind. Kabelpeitsche und Anschlussleitung zum Ofen müssen für mindestens 170 °C (Ofen-Nahbereich) ausgelegt sein.

Schutzleiter und Potenzialausgleich

Alle berührbaren leitfähigen Teile in und um die Sauna-Kabine (Metallgestell, Türrahmen, metallische Holzverbinder) sind in den Schutzpotenzialausgleich einzubeziehen (DIN VDE 0100-410, §411.3.1.2). Der Schutzleiter vom Saunaofen zur Unterverteilung muss mindestens 2,5 mm² (mechanisch geschützt) oder 4 mm² (ungeschützt) haben.

Eigener Stromkreis, dedizierte Absicherung

Der Saunaofen braucht einen eigenen Stromkreis — keine Mehrfachbelegung mit anderen Verbrauchern. Die Absicherung erfolgt über eine eigene LS-Sicherung und einen FI-Schutzschalter, idealerweise in einer dedizierten Sauna-Unterverteilung außerhalb der Kabine.